Feedback
zum Verpackungsmaterial-Shop
resy22

RESY und ISPM für mehr Klarheit im Verpackungs-Jungle

Geht es Ihnen manchmal auch so: Wie oft bemerken Sie auf einem Produkt ein Siegel oder eine Kennzeichnung und wissen nicht, was es bedeuten soll? Oder Sie sehen ein Logo aus Linien, Sternen oder Punkten, ein unklares Piktogramm – aber können mit der Information nichts anfangen? Kennzeichen, Siegel und Logos sind eine feine Sache, wenn sie wirklich Orientierung schaffen. Doch leider sind viele nicht so selbsterklärend, wie man sich das immer wünschen würde.

In der Verpackungswelt ist der Kennzeichen-Dschungel glücklicherweise etwas übersichtlicher. Die folgenden Beispiele sind Ihnen als Rajapack-Kunde bestimmt auch schon einmal begegnet.

Drei Pfeile in Dreiecksform, in der Mitte steht die Aufschrift „RESY“: Dieses Logo findet sich auf zahlreichen Transport- und Umverpackungen aus Papier, Karton und Wellpappe. Es bestätigt, dass das verwendete Material der Verpackung recyclingfähig ist und von den Partnern der RESY OfW GmbH wiederverwertet wird. Dazu zählen der Verband der Wellpappen-Industrie (VDW), die Reclay Vfw GmbH, ein Spezialist auf dem Gebiet der Rückführung und Verwertung von Verpackungen, sowie die „Vereinigung zur Förderung der Interessen der Hersteller von Wellpappenrohpapier aus Altpapier“, die im Verband deutscher Papierfabriken (VDP) geschlossen wurde. Diese drei Organisationen wissen, wie sich Recycling erfolgreich gestalten lässt. Die RESY-Nummer unterhalb des Logos identifiziert jeweils den Hersteller des Produkts. So auch bei uns: Sämtliche Kartons und Container von Rajapack tragen den RESY-Aufdruck und sind somit umweltverträglich und für das Recycling geeignet.

Die Ausführung eines Kartons spielt dabei keine Rolle. Ob stabile, einwellige Qualität, zweiwellige Varianten für zerbrechliche Produkte oder extrem stabile Modelle aus dreiwelligem Material, die Ladungen auch langfristig sicher lagern: Alle bestehen zu mindestens 70 Prozent aus recyceltem Papier und lassen sich einfach wiederverwerten.

Weg von Wellpappe, hin zum Holz: Auf Kisten und Containern findet sich häufig ein rechteckiger Kasten, in dem ein kleines Logo mit der Aufschrift IPPC sowie ein Buchstaben- und Zahlencode stehen. Dieser Aufdruck kennzeichnet Kisten aus Vollholz, die für die Ausfuhr ausserhalb der EU bestimmt sind, gemäss der ISPM15 Richtlinie. IPPC steht für „International Plant Protection Convention“ – eine untergeordnete Organisation der UN, und ISPM für „International Standards for Phytosanitary Measures“. Die ISPM15 Norm* wurde von der IPPC erlassen und gewährleistet, dass keine Holzschädlinge in andere Länder eingeschleppt werden. Dadurch schützt sie heimische Waldbestände.

Die Richtlinie gilt für sämtliche Vollholzverpackungen mit einer Mindestdicke von sechs Millimetern: Die Verpackungen müssen mit Hitze behandelt oder mit Methylbromid begast werden, um Schädlingsfreiheit zu gewährleisten. Der rechteckige Aufdruck, dauerhaft als Kennzeichnung angebracht, gibt per Buchstaben- und Zahlencode Auskunft zum Hersteller sowie Herstellerland und -region. Ausserdem hält er die Art der durchgeführten Behandlung fest.

Diese Kennzeichnungen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, Sie finden sie bei unseren Produkten immer wieder. Wenn nicht: Achten Sie mal darauf. Ab sofort wissen Sie jedenfalls ganz genau, wofür die beiden Logos stehen und erkennen sie gleich auf den ersten Blick!

* Der Versender muss sich vergewissern, dass die von ihm eingesetzten Verpackungen den Bestimmungen dieser Norm entsptrechen.