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Palettisieren

Paletten beladen Schritt für Schritt – Palettieren leicht gemacht

Paletten sind die idealen Ladungsträger, auf ihr können mehrere Güter zu einer Ladeeinheit zusammengefasst werden. Damit können also mehrere Güter in einem Stück transportiert und gelagert werden können.

Beim Beladen der Palette können durchaus Fehler gemacht werden. Wir haben uns die Palettisierung einmal Schritt für Schritt angeschaut. Beim Transportieren treten immer Belastungen auf, egal auf welchem Transportweg. Beim Beladen sollte also beachtet werden welche Belastungen beim Transport auftreten können. Dementsprechend kann dann das richtige Verpackungsmaterial sowie der richtige Ladungsträger gewählt werden (siehe dazu auch den Blogartikel zu den verschiedenen Palettenarten). So hat eine Palette die nur im LKW transportiert wird ganz andere Anforderungen wie eine Palette, die vom LKW in einen Seecontainer verladen wird oder per Luftfracht versendet wird.

Eine Palette bildet den Ladungsträger, fest verbunden mit der Ware bildet sie eine Ladeeinheit. Beim Beladen der Palette sollten folgende Schritte beachtet werden:

  1. Packgut Schützen und verschliessen

Die zu versendende Ware sollte optimal geschützt und umverpackt und fest verschlossen sein. Auch hier sollte bei der Wahl des Verpackungsmaterials berücksichtigt werden welche Transportwege genutzt werden – Strasse, Eisenbahn, See- oder Luftverkehr. Denn je nach Transportweg müssen höhere Belastungen ausgehalten werden, die entscheidend sind für die Wahl der richtigen Verpackung und des geeigneten Füll- und Polstermaterials.

  1. Palette beladen

Damit eine optimale Ladeeinheit entsteht, sollte die Palette immer so beladen werden dass die Packstücke auf das Palettenformat passt. Sollten Zwischenräume entstehen, diese stets nach innen verlegen, das Aussenmass der Palette sollte immer eingehalten werden. Eventuell entstehende Zwischenräume können mit Abstandshaltern ausgefüllt werden. Nach Möglichkeit „Säulenstapel“ vermeiden, hier ist die Gefahr gross, dass der Verbund kippt, damit geht auch die Stabilität des einzelnen Kartons verloren, da beim Kippen die gesamte Last auf den untersten Karton konzentriert wird. Bei verschiedenen Kartongrössen, empfiehlt es sich beim Stapeln mit dem kleinsten Karton zu beginnen und mit dem grössten Karton zu enden. Eine Verbundstapelung ist stets zu bevorzugen, da die Palette dadurch stabiler wird

  1. Palettenladung sichern

Um die Stabilität der Ladung auf der Palette zu erhöhen, können beispielsweise Zwischenlagen verwendet werden, die das Rutschen von einzelnen Kartonlagen auf der Palette verhindern. Auch Kantenschutzprofile an den Seiten verhindern eine Beschädigung beim Verladen der Palette und verstärken die Palettenladung zusätzlich.

  1. Verbinden

Damit die Ladung mit dem Ladungsträger zu einer wirklichen Ladeeinheit wird, müssen sie miteinander verbunden werden. Mit Umreifungsband können grosse Kartonagen direkt mit der Palette verbunden werden. Um Schäden beim Spannen zu vermeiden, können die Kanten der Ladung mit Kantenschutzecken geschützt werden. Stretchfolie schützt Palettenladungen zusätzlich vor Staub und Schmutz. Wird die Ladung manuell umstretcht dient die Folie wirklich nur als Schutzbarriere gegen Staub und Schmutz. Lediglich beim Stretchen mit Stretchwickelmaschine kann eine ausreichende Sicherungskraft erreicht werden und die Folie ist ausreichend mit der Palette verbunden. Paletten können auch mit Hilfe von Schrumpffolie gesichert werden. Allerdings ist hier immer der Einsatz von Wärme notwendig

  1. Palette kennzeichnen

Jede Palette muss mit Adresse sowie Lieferschein oder weiteren Versanddokumenten versehen werden, die in Dokumententaschen ideal geschützt sind. Zusätzlich sollte die Ladeeinheit entsprechend der Ladung mit entsprechenden Warnetiketten gekennzeichnet werden. Palettenhütchen bieten einen zusätzlichen Schutz, falls auf die Palette nicht gestapelt werden darf.

Palettieren

Auf diese Weise kann die Palette sicher auf die Reise gehen.