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Ob Sackkarre, Stapelkarre oder Transportkarre – hier wirkt Physik!

Dass eine Stapelkarre das Anheben und Transportieren von Lasten deutlich erleichtert, ist bekannt. Aber warum? Die geniale Erfindung macht sich gleich zwei bahnbrechende physikalische Entdeckungen zunutze: Das Rad und den Hebel! Dank der Hebelwirkung wäre es theoretisch möglich, die Welt aus den Angeln zu heben, wusste schon Archimedes rund 250 Jahre vor Christus. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Arbeit ist gleich Kraft mal Weg. Die Kraft, die zum Heben des Gewichts nötig ist, ist abhängig von der Länge des Weges zwischen Gewicht und Hebelpunkt. Ein einfaches Bild: Je weiter aussen das Kind auf der Wippe sitzt, desto mehr Kraft muss eingesetzt werden, um die Wippe in die Waagerechte zu bekommen. Je kürzer wiederrum der Weg zwischen Gewicht und Hebelpunkt, desto einfacher lässt sich das Gewicht anheben.

langer Weg - viel Kraft

langer Weg – viel Kraft

kurzer Weg - weniger Kraftaufwand

kurzer Weg – weniger Kraftaufwand

 

Bei der Stapelkarre ist der Hebeldrehpunkt in der Radnabe. Die Ladefläche (oder Schaufel, Plattform…), auf der das Gewicht ruht, befindet sich zur optimalen Kraftnutzung in unmittelbarer Nähe. Abhängig von der Materialbeschaffenheit des Transportkarrens (zum Beispiel Aluminium, Stahlrohr oder Edelstahl) lassen sich nun erhebliche Gewichte einfach anheben und transportieren. Bei unserer aktuell „stärksten“ Stapelkarre beträgt die maximale Nutzlast 350kg – ohne „Physik“ wären hier mindestens zwei oder drei Personen zum Heben nötig! In Lager und Logistik ist die Stapelkarre somit ein unverzichtbarer Helfer: Sie spart Kraft und schont Rücken und Gelenke, da die Gewichte nicht vom Boden angehoben werden müssen – ein entscheidender Beitrag zur Arbeitssicherheit! Auch lassen sich mithilfe der Stapelkarre gleich mehrere Kartons „aufhebeln“ – einen ganzen Stapel eben!

Übrigens: Frühe Stapelkarren gab es bereits in der Antike: Damals war das Rad aus Gusseisen, der Karren aus Holz. Da sie häufig zum Transport von Mehlsäcken eingesetzt wurden, hat sich ebenfalls die Bezeichnung Sackkarre durchgesetzt.