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Titel-Inventur-Kennzeichnung

Inventur – wie mach ich’s nur?

Für viele Unternehmen endet mit dem 31.12. nicht nur das Kalenderjahr, sondern auch das Geschäftsjahr. Im Rechnungswesen wird der letzte Tag des Geschäfts- bzw. Wirtschaftsjahres auch als Bilanzstichtag bezeichnet. Die zu diesem Zeitpunkt bestehenden Zahlen, bilden die Grundlage der Bilanz bzw. des Jahresabschlusses. Dabei gilt das sogenannte Stichtagsprinzip, es besagt, dass sämtliche am Abschlussstichtag vorhandenen Wirtschaftsgüter – und nur diese – zu bilanzieren und zu bewerten sind. Das heisst: Mindestens einmal im Jahr, regelmässig zum (Geschäfts-) Jahreswechsel, wird gezählt, gewogen, gemessen und –unter bestimmten Voraussetzungen – auch geschätzt. Oft ist eine solche Zählung mit erheblichem Zeit- bzw. Personalaufwand verbunden.

Stichtagsinventur oder zeitnahe Inventur

In grossen Baumärkten beispielsweise ist es keine Seltenheit, wenn mehrere hundert Aushilfen nach Ladenschluss bis tief in die Nacht hinein Schrauben, Regalböden und Terrakottakugeln zählen – teuer, aber schnell! Gut zu wissen: Für alle, die sich das zusätzliche Personal nicht leisten können oder wollen, gewährt der Gesetzgeber auch die Bestandsaufnahme in einem längeren Zeitraum von 10 Tagen vor oder nach dem Bilanzstichtag, wenn die Wert- und Mengenänderungen innerhalb diesen Zeitraumes anhand von Belegen nachvollzogen werden kann.

Permanente Inventur

Diejenigen Unternehmen, die dank ihres Warenwirtschaftssystems zu jeder Zeit im Jahr über ihre Bestände im Bilde sind, befinden sich in der angenehmen Lage, zum Bilanzstichtag eine Inventur „auf Knopfdruck“ erstellen zu können. Aber auch hier ist der regelmässige Abgleich zwischen Bestand laut Lagerbuchführung und dem tatsächlichen Bestand im Regal unabdingbar. Selbst das beste System wird nicht zu hundert Prozent in der Lage sein, Inventurdifferenzen zu verhindern. Als Hauptursachen für solche Differenzen gelten unter anderem Diebstahl, falsche Kommissionierung (der Kunde erhielt z.B. mehr Ware, als laut Lieferschein vorgesehen) oder Fehler in der Lagerbuchführung (Ab – oder Zugänge werden nicht ordnungsgemäss erfasst).

Schaffen Sie Orientierungspunkte

Egal für welche Inventur-Art Sie sich entscheiden: Am Zählen kommen Sie nicht vorbei. Und da man dem Zählen bekanntlich eine beruhigende, wenn nicht sogar einschläfernde Wirkung nachsagt, sollten Sie nicht auf Hilfsmittel verzichten:

Alles was beim Bündeln, Sortieren, Verschliessen und Markieren hilft, sorgt dafür dass Sie nicht den Überblick verlieren. Sichtlagerkästen, Beutel, Binder und Driller sind überall da unabdingbar, wo „Stückgut“ gezählt werden muss. Unsere Inventurhelfer Nummer 1 jedoch:

Farbige Markierungspunkte!

Sie sind geeignet für alle Oberflächen, lassen sich beschriften und rückstandslos ablösen und sind somit perfekt für die temporäre Kennzeichnung: Wurde der Artikel bereits erfasst? Von wem wurde er erfasst?

Einen übersichtlichen Ratgeber zum Thema Inventur finden Sie hier. Im Übrigen hoffen wir, dass Sie vor Einbruch der Dämmerung mit Zählen fertig sind, aber: Die farbigen Markierungspunkte gibt es auch fluoreszierend ;-)