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Geschenkverpackung und Nachhaltigkeit – mehr als ein Trend

Kommt Geschenkverpackung in Verruf? Wie geht Geschenkverpackung und Nachhaltigkeit zusammen? Wie kann ich meine Geschenke nachhaltig verpacken und so Image-Schäden vermeiden?

Immer wieder berichten wir an dieser Stelle über Geschenkverpackung. Warum sie wichtig ist, wo die Tradition des Geschenkeverpackens (vermutlich) seinen Anfang genommen hat und welchen Trends und Zeitgeist-Erscheinungen sie als Schmuck, als Dekoration die sie nun einmal ist, ähnlich wie der Mode, unterworfen ist. Dabei ist das natürlich, bei allem Trend, eine Geschmacksfrage. Manche mögen es glamourös, manche eher klar und schlicht, für einige muss ein Geschenk glänzen, andere stehen auf wilde Muster oder auf überraschende Haptik.

Geschenkverpackung, so vielseitig wie die Menschen

Immer gilt: Die Verpackung muss zum Inhalt passen und möglichst auch zum Beschenkten. Man hat sich, genau wie beim Auswählen des Geschenkes selber, im Idealfall Gedanken gemacht: Was gefällt der zu beschenkenden Person? Man hat sich Zeit genommen und Mühe gegeben – durchaus auf verschiedenem Leistungsniveau. Es gibt Menschen, für die ist selbst die Verwendung von Tesastreifen eine Herausforderung, wieder andere binden blind die schönsten Schleifen.

Berücksichtigt man all diese Aspekte, kombiniert mit den Farbkombinationen und Trends der jeweiligen Mode, wird schnell klar: Kein Geschenk ist wie das andere. Zum Schluss bleibt die entspannte Erkenntnis:

„Mach es wie du willst. Es gibt kein falsch.“

Es gibt kein falsch – ist das so? In diesem Jahr liegt die Sache ein wenig anders. Im absoluten Zentrum unserer Aufmerksamkeit steht, befeuert von der „Fridays for future“-Bewegung, die Frage: Ist’s nachhaltig? Ist’s Natur?

Ist Nachhaltigkeit der aktuelle Trend?

Hier von Trend zu sprechen, erscheint uns aus mehrerlei Hinsicht nicht ganz richtig. Zum einen, weil die Ideen, die dahinterstecken, eben nicht einfach nur aus dem Zeitgeist heraus geboren sind und morgen schon keine Gültigkeit mehr haben werden. Im Gegenteil: Der Einfluss, den sie auf unser Leben haben, wird erst morgen richtig Wirkung zeigen. Zum anderen ist die Bewegung eben kein Trend, dem einige folgen und andere sich entziehen. Es betrifft nicht nur eine Gruppe von Anhängern (so wie der Hippster-Bart oder die Turnschuhe mit der globigen Sohle), sondern schlichtweg: Uns alle.

Verschwendung von Ressourcen und Wegwerf-Mentalität sind zwei Dinge, die heute (und eben auch morgen!) nicht mehr akzeptabel sind. Aber wie geht das zusammen mit Geschenkverpackung? Hier galt doch eigentlich immer, aus dem Vollen zu schöpfen, eine Ausnahme machen, Prunk und Glanz für kurze Zeit und danach eben: Wegwerfen!?

Was heißt das jetzt?

Darf ich meine Geschenke nicht mehr verpacken?

Fest steht: Wenn Sie dieses Jahr mit ihrer Geschenkverpackung punkten wollen, muss sie nachhaltig sein. Das gilt im Privaten genauso wie im Business. Wer hier am Bedarf „vorbeischenkt“, wird seinem Image und seiner Marke möglicherweise Schaden zufügen. Welche Möglichkeiten habe ich also?

Auf Geschenkverpackung generell zu verzichten ist eine Möglichkeit. Das macht aber aus dem schönen Moment des Schenkens und beschenkt Werdens eine schnöde „Warenübergabe“. Hier, nimm. Für dich. Keine echte Alternative, weder im privaten Bereich noch im Bereich der Kundengeschenke. Was dann?

Wiederverwendbare Geschenkverpackung

Das Tuch

Eine gute Möglichkeit ist es, Geschenkverpackung zu verwenden, die danach eben nicht im Müll landet. Warum Geschenke nicht in Tücher einbinden? Tatsächlich ist diese Technik schon sehr alt und bringt viele Vorteile mit sich: Tücher gibt es in jeder Größe, in jeder denkbaren Trendfarbe und auch in einer breiten Range, was Preisklasse und Wertigkeit angeht.

Geschenk in Tuch verpacken? Wie genau es geht, erklären wir hier im Blog: Recycling-Geschenkpapier.

Im privaten Schenken kann man sich die Tuchmethode sehr gut vorstellen: Nach dem Auspacken kommt das Tuch, sauber gefaltet (es ist sogar waschbar!) und platzsparend in den Schrank. Bei Bedarf wird das passende Tuch mit dem passenden Motiv und in der passenden Grösse herausgesucht und weiterverschenkt. Eine regelrechte Tauschgesellschaft könnte entstehen. Nachhaltig, praktisch und charmant: Vielleicht kommt das eine oder andere Tuch ja wieder zu Ihnen zurück?

Und im Business? Spinnen wir die Idee doch einmal weiter: Angenommen, Sie verschenken ihr Kundengeschenk, in ein hübsches Tuch mit Firmenfarben eingeschlagen, dezenter Logodruck klein in der Ecke nicht ausgeschlossen. Diese Geschenkverpackung wird beim Beschenkten mit in den Schrank wandern. Und bei Gelegenheit weiterverschenkt. Mitsamt Firmenfarben. Und Firmenlogo. Ihre Markenbotschaft also dezent transportiert, positive Emotion aufgrund des Beschenktwerdens garantiert. Uns gefällt die Idee…! Und Ihnen?

Geschenke in Tücher einschlagen: Wir mögen die Idee. Und Sie?

Der Geschenkkarton

Ähnlich wie mit dem Tuch funktioniert nachhaltige Geschenkverpackung auch mit stabilen und schönen Geschenkkartons. Auch die Geschenkboxen werden in der Regel nicht nach einmaliger Verwendung entsorgt, sondern weiterverschenkt oder aber im Haushalt des Beschenkten zu einem anderen Zweck wiederverwendet, zum Beispiel zur Aufbewahrung von Kleinteilen. Der Nachteil hier: Nicht jeder hat Platz, um verschiedene Kartons für verschiedene Anlässe in verschiedenen Grössen aufzuheben.

Recyceltes Geschenkpapier

Für alle, die lieber beim Geschenkpapier bleiben: Greifen Sie auf recyceltes Geschenkpapier zurück. Es ist zu 100% aus recyceltem Kraftpapier hergestellt und in Verbindung mit dem recycelbaren Raffia Geschenkband aus pflanzlichen Fasern ein echter Hingucker.

Hauptsache, nachhaltig schenken!

Egal, welchen Weg Sie gehen möchten: Gehen Sie ihn nachhaltig! Mit (vermeintlich) umweltschädigender Geschenkverpackung machen Sie mehr kaputt als Freude. Ihre Kunden sind sehr sensibel für dieses Thema. Unterschätzen Sie „den Trend“ nicht.

Schenken Sie nachhaltig!