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Export und Versand – so gelingt der Aussenhandel

Schon von jeher pflegen Menschen Handelsbeziehungen und tauschen Waren untereinander aus. Das ist soweit also nichts Neues, was dagegen immer mehr zunimmt sind die internationalen Verflechtungen gerade in diesem Bereich Export/Import. So ist der Aussenhandel in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen wie die Zahlen aus 2016 belegen:

Kennzahlen des Schweizer Aussenhandels 2016

Quelle: www.ezv.admin.ch

Möchte man auf diesem Parkett „mitmischen“, gibt es gewisse Regeln und Normen, die es zu beachten gilt: Da wären z.B. Einfuhrzollsätze, Einfuhrbestimmungen oder auch Präferenzabkommen einzelner Länder.

Eine erste Übersicht für Exportfreudige geben Checklisten, wie etwa zum Einstieg in das Exportgeschäft, die sich in verschiedenen Ausführungen im Internet finden – beispielsweise auf der Überblicksseite der Eidgenössischen Zollverwaltung. Über eine Kontaktnummer lässt sich bei Bedarf zusätzlich telefonisch Rat einholen.

Was muss bei der Export – Verpackung berücksichtigt werden?

Auch in Bezug auf Verpackung gibt es in anderen Ländern durchaus verschiedene Erwartungen und Bestimmungen. Während für die Verpackung von Konsumgütern daher Fragen wie Eichgesetze (welche Angaben müssen sich auf der Verpackung befinden?), gängige Formen oder der Symbolgehalt von Farben eine Rolle spielen, sind bei der Export-Verpackung andere Dinge wie Transportweg, klimatische Bedingungen, rechtliche Vorschriften und nicht zuletzt die Transportkosten relevant.

Welche Exportverpackung im Einzelfall die richtige ist, hängt zunächst einmal vom Bestimmungsland ab. Heu, Stroh, aber auch Holz gelten in vielen Ländern als kritisch und dürfen gar nicht beziehungsweise nur unter strengen Voraussetzungen importiert werden. Erst wenn die Holzverpackung nach ISPM 15 behandelt wurde, gilt sie als unbedenklich und kann eingeführt werden. Karton dagegen gilt als unbedenklich. Für den Transport per Strasse oder Schiene bietet sich daher ein Container aus Wellpappe an, wahlweise bereits mit integrierter Palette. Die Vorteile sind, neben der Unbedenklichkeit wegen Holzschädlingen, die relativ geringen Kosten und das geringe Eigengewicht. Das hilft Kosten sparen!

Auch palettierfähige Kartons bieten diesen Vorteil. Dadurch, dass sie exakt auf die Palettengrössen genormt sind, bilden sie im Verbund eine homogene Einheit.

Neben der Wahl des richtigen Containers oder der Transportkiste sollte auch auf das nötige Zusatzequipment Wert gelegt werden: Damit Exportgüter unbeschadet am Bestimmungsort ankommen, ist die richtige Palette als sicherer Unterbau wichtig. Denn nur so können die Waren reibungslos von A nach B transportiert werden. Die optimale Ladungssicherung erfolgt über Umreifungsband oder Folien. Letzteres sorgt durch ihre witterungsbeständige Eigenschaft zudem für einen Schutz vor Feuchtigkeit oder anderen klimatischen Bedingungen.

Deklarationsvorschriften

Alle Waren, welche im gewerblichen Verkehr aus der Schweiz ausgeführt werden sollen, müssen bei der Eidgenössischen Zollverwaltung, kurz EZV zur Ausfuhr angemeldet werden. Dies erfolgt elektronisch. Bei der Ausfuhr aus der Schweiz müssen die Waren in das sogenannte Ausfuhrverfahren überführt werden. Das bedeutet, dass eine elektronische Ausfuhrzollanmeldung erstellt und an den Zoll übermittelt werden. Wie das genau funktioniert, ist unter folgendem Link im Detail beschrieben: Waren elektronisch anmelden.

Übrigens kann dies auch von einem Spediteur/Zollagenten übernommen werden, der im Vorfeld schriftlich dazu beauftragt wurde. Er koordiniert die nötigen Arbeiten beim Zoll und unterstützt bei allfälligen Abklärungsarbeiten.